Zahnpasta unter der Lupe: Was du dir täglich in den Mund gibst, geht tiefer als du denkst
Würdest du dein Shampoo trinken? Vermutlich nicht.
Aber deine Zahnpasta – die nimmst du jeden Tag ganz bewusst in den Mund.
Und ein kleiner Teil davon wird dabei automatisch geschluckt.
Aber ist das wirklich unbedenklich?
Als Praxis für integrale Zahn- und Regulationsmedizin werfen wir heute einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe handelsüblicher Zahnpasten – und was sie mit deinem Körper machen können.
Zahnpasta – oft mehr Chemie als Pflege?
Viele gängige Zahnpasten enthalten Stoffe, die zwar für Konsistenz, Frischegefühl oder Glanz sorgen – aber gleichzeitig problematische Wirkungen auf Schleimhäute, Hormonhaushalt und Immunsystem haben können.
Hier ein kleiner Ausschnitt der gängigsten Inhaltsstoffe, auf die du achten solltest:
1. Sodium Lauryl Sulfate (SLS)
Ein Schaumbildner – sorgt für das typische „sauber“-Gefühl.
Aber: reizt die Mundschleimhaut, kann Aphthen fördern und ist verdächtig, bei empfindlichen Personen die Darmbarriere zu schwächen.
2. Triclosan
Ein antibakterieller Wirkstoff – in Lebensmitteln längst verboten.
Wirkung: hormonaktiv, umweltbelastend und resistenzfördernd. In Zahnpasta teilweise immer noch erlaubt.
3. PEGs & Mikroplastik
Für Glanz, Stabilität und Textur – aber PEGs machen Schleimhäute durchlässiger, Mikroplastik reichert sich in Umwelt und Körper an.
4. Parabene
Konservierungsmittel, die potenziell in hormonelle Prozesse eingreifen. In vielen Kosmetikprodukten wird darauf bereits verzichtet – in Zahnpasta sind sie teils noch enthalten.
5. Künstliche Süßstoffe (z. B. Aspartam, Saccharin)
Verzerren das Geschmacksempfinden, verändern die Mundflora – und stehen im Verdacht, neurologische Reaktionen zu beeinflussen.
6. Titandioxid (E171)
Ein Weißmacher – schön für die Optik, aber: wird als potenziell zellverändernd eingestuft und ist in Lebensmitteln inzwischen verboten.
Was du dir jeden Tag in den Mund gibst, ist nicht „nur“ Kosmetik – es ist ein direkter Weg in deinen Körper.
Deshalb gilt: Schau genau hin.
Zahnpflege beginnt nicht bei der Werbung – sondern bei den Inhaltsstoffen. Und eine gute Zahnpasta muss nicht chemisch sein.
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